31. Dezember 2017

Srinagar Danda Family wünscht allen einen guten Rutsch und

viel Glück, Erfolg und Gesundheit im Jahr 2018

29. Dezember 2017

Neue Fotos von den H-chen

 

 

Text und Fotos: Gabi

 

 

Wie versprochen die Einzelfotos, die ich am 2. Weihnachtsfeiertag gemacht habe. Die Welpen waren an diesem Tag gerade 10 Tage alt. Man sieht, dass es nicht so einfach war sie bei nicht bester Beleuchtung – Nachteil eines Winterwurfes – auf Bild zu bannen. Einige hatten doch einen ordentlichen Vorwärtsdrang Richtung Tankstelle und waren wenig kooperativ, daher lässt auch bei einigen Fotos leider die Schärfe zu wünschen übrig.

 

 

Wenn ich das nächste Mal nach Waibstadt zu den Kinderchen fahre dürften sie mich höchstwahrscheinlich schon alle anschauen, denn die Augen beginnen sich zu öffnen. Die ersten fangen an zu blinzeln.

 

 

 

Hündin 1:

 

Rüde 1:

 

Hündin 2:

 

Hündin 3:

 

Hündin 4:

 

Rüde 2:

 

Rüde 3:

28. Dezember 2017

Srinagar Danda Weihachten 2017

 

 

Wie wir Zweibeiner und 5 erwachsene und 7 Mini-Srinagar-Dandas Weihnachten 2017 gefeiert haben

 

 

Text und Foto: Gabi

 

 

Endlich war soweit! Das Oberurseler Rudel samt H-Wurf Papa Yeshi, Ur-Oma Bya-ra und Oma Milka war nach überstandener Krankheit wieder fit und stabil und durfte mit Wolfgang und mir nach Waibstadt fahren. Ich hatte extra gewartet bis ich wirklich ganz sicher war, dass das Übel nicht nochmal zurückkehren würde. Tatsächlich kam diesmal nichts dazwischen, so dass wir am 1. Weihnachtsfeiertag mit Sack und Pack und 3 Hunden Richtung Waibstadt durchstarten konnten. Ich freute mich darauf die kleinen H-chen endlich live begutachten zu können. Bisher musste ich mich mit Fotos begnügen. Gut, dass Anja Unterstützung von ihrer Familie hatte und noch hat. Mir waren sozusagen die Hände gebunden. Aber es hat durchaus große Vorteile, wenn die Hilfe aus der eigenen Familie kommt, weil man sich als eingespieltes Team blind versteht und jeder Handgriff sitzt während ein mehr oder weniger „Fremder“ sich erst durchfragen muss bis er sich im Haushalt auskennt. Und nicht bei jedem Wurf läuft alles glatt. Da geraten Züchter und Mutterhündin schnell an ihre Grenzen. Ich glaube manch einem Welpeninteressenten ist dies gar nicht bewusst.

 

 

Gegen Mittag kamen wir in Waibstadt an. Fiona hatte am Fenster ihren Wachposten bezogen und schaute von oben auf uns runter … Sie überlegte … Dann begann sie zu wedeln. Scheinbar hatte sie uns erkannt, obwohl Bruder, Mama und Oma noch im Auto saßen. Hundebegrüßung findet am besten immer draußen in Form eines Spaziergangs statt. Mama Milka und ihre Ioni sind große Liebe und Yeshi natürlich außer Rand und Band und seine Freude dabei wieder etwas lautstark.

 

 

Ich möchte jetzt nicht die beiden Weihnachtsfeiertage, die wir bei Familie Thom verbrachten in langweiligen Einzelheiten schildern, sondern eher meine Eindrücke wiedergeben.

 

 

Wir hatten sehr viel Spaß mit Anja und ihrer Familie und es wurde viel gelacht. Besonders beim gemeinsamen Essen, das hauptsächlich vom Hausherrn zubereitet wurde – Danke nochmal an Andreas! Es war lecker! – und das wir uns oft ganz spontan in Form von Brunch und nicht nach striktem Zeitplan genehmigten. Es erinnerte mich an den ersten Besuch vor 4 Jahren, als Anja, Andreas und Janina zum ersten Mal bei uns zu Besuch waren, um sich die kleine Fiona anzuschauen, die noch nicht vermittelt war. Selten, dass man sich auf Anhieb so gut versteht. Ich sehe es noch vor mir wie heute. Diese Familie wollte irgendwie gar nicht gehen … Hatten sich irgendwie festgeschwätzt. Bis heute sind wir sie nicht losgeworden.

 

 

Zurück zur Gegenwart. Es kam der große Augenblick. Die „Erstzüchterin“ betrat das Allerheiligste, das Welpenzimmer! Ich hatte mir schon Gedanken gemacht, wie Lisha, mein „halber Hund“ wohl reagieren würde. Die Bedenken waren unbegründet. Natürlich kam Lisha sofort freudestrahlend zur ihrem „Frauchen 2“. Vielleicht war die Begrüßung nicht ganz so überschwänglich wie sonst. Immerhin saß meine Brille hinterher noch auf meiner Nase. Ich ließ es langsam angehen. Anja holte ein Welpi nach dem anderen aus der Kiste und hielt es auf der Hand, damit ich es eingehend studieren konnte. „Studieren“ ist der richtige Begriff. Alles was Schwarz ist bringt mich noch immer durcheinander. Besonders die beiden schwarzen Buben, Rüde 2 und 3 sehen sich fast zum Verwechseln ähnlich und lassen sich nur an Feinheiten unterscheiden. Die „Bunten“ dagegen sind doch recht eindeutig erkennbar. Rüde 1 sowieso. Er sticht heraus. Ich weiß nicht, ob man Potential schon so früh erkennen kann, aber man hat bei ihm das Gefühl, dass er etwas Besonderes darstellt. Alles ist so stimmig und farblich ist er der Hammer mit seinem Black-and-tan mit viel Weiß. Die beiden Mädels in Tricolor und Zobel mit weiß sind richtige kleine Zuckerschnecken und so liebe Kuschelmäuse. Ich glaube ein bisschen was haben sie von Oma Milkas Zauber. Das Black-and-Tan-Mädchen, Hündin 4, scheint eine kleine Yeshiline zu werden. Papas Kopf und Papas Farben, wenn ich mich nicht täusche. Hündin Nr. 2 hat zum Glück einen feinen weißen Strich auf der Schulter, so dass man sie von den schwarzen Jungs und von der Black-and-Tan-Schwester leicht unterscheiden kann.

 

 

Am 2. Weihnachtsfeiertag haben wir eine kleine Foto-Session mit den H-Wurf-Babys veranstaltet. Schwierig genug. Man wollte sie auch mal ohne Menschenhände ablichten, aber auf dem Deckchen hielten sie nicht lange Ruhe. Immer auf der Suche nach der Milchbar gibt es kleine Rüden, die würden sich dafür in die Tiefe stürzen ohne Rücksicht auf Verluste.

 

 

Fotos müssen noch erst sortiert und bearbeitet werden. Eine Übersicht über die einzelnen Welpen gibt es aber bereits unter Welpen – H-Wurf – Welpendaten.

 

 

Ein Wurf „unterm Weihnachtsbaum“ ist immer etwas Besonderes. Ein Großteil meiner früheren Würfe ist im Herbst geboren und hat mit uns das erste Weihnachten und Silvester gefeiert. Für Fiona war es eine willkommene Abwechslung ihre Familie zu Besuch zu haben, da sie sehr traurig ist, nicht zu den Babys zu dürfen. Genau wie es auch für meine drei gut war mal wieder etwas anderes zu sehen und raus zu kommen. Durch unsere aufwändige Haus-Sanierung sind sie nicht ganz so ausgelastet wie mir das lieb wäre und mich plagt oft das schlechte Gewissen. Jetzt liegen sie hier zu Hause zu dritt aneinander gekuschelt auf der Hundeliege und chillen. Draußen ist es grau in grau und regnet. Ruhetag!

 

 

 

Fröhliches Rätselraten! Wer ist wer?

 

 

 

27. Dezember 2017

 

Die ersten 8 Tage des H-Wurfes…

 

Text von Anja

 

 

…waren nicht ganz beschwerdefrei. An den ersten beiden Tagen ging es Lisha zwar verhältnismäßig gut, den Welpchen sogar ganz prima. Wunderbare Milch, genug für alle 7, feine Zunahmen von Tag zu Tag. Die kleine Mama hatte aber wohl einen von der Geburt gefühlsmäßig völlig durcheinandergeratenen Unterleib und konnte gar nicht mehr einschätzen, wann sie sich lösen musste. So geschah es, dass es leider ein paarmal schon zu spät war für draußen und geputzt werden musste. Die Waschmaschine begann auf Hochtouren zu laufen, um die Mengen zu bewältigen.

 

 

Am 3. Tag war das Problem vergessen und Lisha meldete wieder wie gewohnt pünktlich. Wir verbrachten eine ruhige Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, nichts ahnend was noch auf uns zukommen sollte. Donnerstag früh ab 6 Uhr ging es dann richtig los: Lisha fing an zu brechen, bis zweieinhalb Stunden später der Magen völlig leer war und sich das Problem ans andere Ende des Hundes verlagerte. Ein Anruf bei der Tierärztin brauchte schnell Klarheit: auch in Waibstadt geht die Seuche um, die Papa Yeshi schon eine Woche zuvor 150 km weit weg so schlimm ereilt hatte. Wie gut, dass wir uns entschlossen hatten, dass die Erstzüchterin nebst Anhang erst nach Waibstadt kommt (und so leider auch die Geburt verpasst!), wenn ihre Hunde eine Quarantänezeit hinter sich gebracht haben. Wir wären sonst jetzt, da es bei Lisha losging, sicher gewesen, dass wir selbst schuld waren, und hätten uns totale Vorwürfe gemacht. So war nun aber klar, dass uns zum Nachteil wurde, was sonst ok ist: Lisha weigert sich, ihr Geschäft in unserem Garten am Haus zu verrichten, weshalb man immer Gassi mit ihr gehen muss. Und dabei muss sie sich wohl an einer der Tretminen angesteckt haben, die leider überall herum liegen. Manchmal kommt es uns wirklich so vor, als seien wir die einzigen Hundebesitzer in Waibstadt, die wissen, wozu diesen Kotbeutel da sind.

 

 

Jedenfalls hatten wir nun drei Tage lang gut zu kämpfen. Lisha raus, ab in die Wanne, das hintere Ende abbrausen, einseifen, abspülen, die großen Pfoten und vor allem des Gesäuge waschen. Danach ab auf den Kämmtisch und das Gesäuge mit Aloe Vera- Gel pflegen. Unser Allheilmittel gegen kleine Kratzerchen durch die zarten aber schon scharfen Krallen der Kleinen und sonstige Reizungen, denn das Gel wirkt nicht nur pflegend, sondern auch leicht desinfizierend, und kann von den Welpen sogar bedenkenlos abgelutscht werden. Die ganze Prozedur dauert schon seine Zeit, und wenn der Hund dabei krank ist und ständig raus muss (auch nachts alle 2 Stunden), wird das ganz schön anstrengend. Aber: Jedes Mittel war uns recht, um Lishas tolle Milch für ihre Kinder zu retten. Freitag ging es ihr phasenweise wirklich nicht gut, und ich bekam ein wenig Angst. Zum Glück konnte ich sie mit Welpenmilch, die ich ihr nun 4-5 mal gereicht habe, über das schlimmste weghelfen, ohne dass die Milch wegblieb. Samstag dann konferierte ich nochmals mit der Tierärztin, weil es Lisha zwar besser ging, ich mir aber nicht sicher war, was ich ihr füttern sollte. Wir einigten uns auf magen-darm-schonendes Spezialfutter über Weihnachten in deutlich erhöhter Menge. Mittlerweile war ihr Gewicht auf 10,7 kg gefallen, was bei einem Idealgewicht von 11,3 kg in ihrem Fall zwar noch nicht schlimm ist, aber die Säugezeit geht noch lange. Gott sei Dank ging es nun wirklich bergauf, Lisha fing mit hervorragendem Appetit an zu fressen, und für mich war dies das schönste Weihnachtsgeschenk. Wir kauften noch einen Monatsvorrat Waschmittel, Kleenex und Desinfektionsmittel nach, und nun konnte alles gut werden.

 

 

Am Sonntag und Heiligabend hatten nun auch die ersten Mäuse trotz Mamas Krankheit ihr Gewicht verdoppelt, Gott sei Dank! So eine erste Woche hatte ich mir nicht erträumt, bei weitem nicht! Aber so ist das beim Züchten, nichts ist berechenbar und wir sind mit einem blauen Auge davongekommen.

 

 

 

 

24. Dezember 2017

Weihnachten 2017

 

 

Text: Anja

 

Bastelbild: Gabi

 

 

Ein fröhliches, aber auch besinnliches Weihnachtsfest mit ein paar stillen Momenten und ruhigen Tagen, mit Zeit für Liebe und Freundschaften wünschen wir allen unseren Freunden und Bekannten mit ihren zwei- und vierbeinigen Familien mit lieben Grüßen von Anja-Christiane und Gabriele und allen aktuell 14! Srinagar Danda-Tibis aus Oberursel und Waibstadt.

 

20. Dezember 2012

Information für unsere H-Wurf-Interessenten

 

Text und Foto: Anja

 

 

Liebe Interessenten,

 

wir freuen uns über das überwältigende Interesse und die vielen Glückwünsche, herzlichen Dank! Immer wieder kommt die Frage, wie es denn jetzt weitergeht…

 

Erst einmal müssen wir die Mama mit ihren Welpen in den ersten 4 Wochen vor allen Einflüssen schützen, die fremd sind (Keime!). Lisha ist, typisch für eine Erstgebärende, nicht nur eine Supermama, sondern auch unglaublich besorgt, ihre Kinder auch nur zu dem Zweck kurz zu verlassen, um in den Garten zu gehen. Sie regt sich furchtbar auf, wenn das Waschen und Pflegen hinterher noch einen Moment dauert bevor sie sauber wieder zu ihren Kinderchen darf. Wer weiß ob die dann noch da sind! Ich weiß nicht, welche Horrorszenarien sie sich da ausmalt, aber sie ist wirklich rührend in ihrer Fürsorge.

 

Sie lässt uns Menschen ihrer Familie alles machen mit den Welpen und ist dabei sehr lieb, mit Fiona ist das schon etwas anderes. Andere Hündinnen dürfen erst später zum Wurf das ist normal. Wir hoffen sehr, dass sie sich dann später helfen lässt von Tante und Oma.

 

In dieser sensiblen Phase, der neonatalen und der Übergangsphase, sind wir auf jeden Fall ganz für uns. 

 

Ab 4 Wochen machen wir dann Besuchstermine mit unseren Interessenten.

 

Reserviert werden kann ein Welpe bei uns erst, wenn der erste Besuchstermin für alle Beteiligten wirklich gut gelaufen ist. Denn die Chemie muss stimmen, zwischen einem Welpen und Ihnen, zwischen uns als Züchtern und Ihnen, aber auch umgekehrt.

 

Ihnen muss gefallen, was Sie hier sehen, für uns muss alles passen, so dass wir den Eindruck haben, dass wir uns jenseits der harten Fakten, dass der Hund es gut bei Ihnen haben wird, auch gut verstehen werden.

 

Die Hunde aus unserer Zucht bleiben Familienmitglieder, wir sind auch nach der Übergabe per WhatsApp oder Email oder Facebook in Kontakt, freuen uns über jedes Bildchen, und wenn es machbar ist treffen wir uns evtl. sogar einmal später wieder zum gemeinsamen Gassigehen. Ebenso stehen wir mit Rat und Tat zur Seite, nehmen den Hund sogar per Vorkaufsrecht zurück, sollte Ihnen ein Schicksalsschlag die weitere Haltung unmöglich machen. Es sollte also von vornherein so sein, dass wir uns sympathisch sind.

 

Ebenso müssen Sie wissen, dass wir „ein wenig schwierig“ sind. Wir finden im positiven Sinne, aber das mag nicht jeder. Wer von uns einen Hund kauft geht nicht mit ihm nach Hause und vergisst uns, denn er hat ja bezahlt. Eine Welpenkäuferin sagte einmal, als sie den Welpen längst bei sich hatte, sie habe beim ersten telefonischen Kontakt nicht den Eindruck gehabt, dass wir wirklich verkaufen wollten. Da hat sie nicht ganz unrecht.

 

Wir lieben unsere Hunde sehr, sie sind vollwertige Familienmitglieder, wer schon einen Tibi von Ihnen hatte, weiß, was ich meine. Und zwischen Züchterin und Welpe besteht ein ganz besonderes Band, sind sie doch die Kinder unserer geliebten Schätze und wir hüten sie mindestens 9 Wochen lang rund um die Uhr wie unsere Augäpfel.

 

Natürlich würden wir am liebsten alle behalten! Wir wissen aber, dass dies unmöglich ist, denn wir wollen das Beste für sie und keiner kann so vielen Tibis gerecht werden. Und deshalb kommen Sie ins Spiel!

 

Das Resümee:

 

Bei diesem Wurf gibt es etwa doppelt so viele Interessenten wie Welpen, jetzt schon - bevor sie zur Vermittlung bei KTR und vdh überhaupt angezeigt werden

2 Mädchen sind schon seit langer Zeit vorbestellt und gehen vielleicht zu Familien, die bereits einen Tibi aus unserer Zucht haben. 2 Mädchen sind farblich so interessant, dass wir ihre Entwicklung beobachten werden. Wenn alles passt, bleibt eine kleine Maus, sie wäre einfach ein zu großer Glücksfall um sie gehen zu lassen. Dieser Wurf ist züchterisch etwas Besonderes für uns, weil wir Mama Lisha extra so gewählt und zugekauft und aufgezogen haben, dass sie unsere Linie mit Papa Yeshi als Partner perfekt bereichert und ergänzt. Dazu kommt Oma Milkas sehr seltenes und außergewöhnliches Farbspektrum. Von ihrem wahnsinnig tollen Charakter noch nicht gesprochen.

 

Wir werden Sie als zukünftige Welpenkäufer also nach und nach ab Mitte Januar zu uns einladen und freuen uns, wenn Sie sich mit uns auf das Abenteuer Kennenlernen einlassen möchten, auch nachdem Sie dies gelesen haben!

 

Und denken Sie immer daran: die Hunde suchen sich bei uns die Menschen aus!

 

Und wenn dann alles passt?

 

Dann sind Sie herzlich eingeladen, aber nicht gezwungen, Ihren kleinen Schatz gerne zu besuchen bis es soweit ist. Wir freuen uns auch, wenn Sie zum ersten Besuch schon etwas mitbringen, ein Tuch zum Beispiel, das sie zuvor am Körper getragen haben. Dann geben wir es dem oder der Kleinen zum Schlafen ab und an mit ins Körbchen, so dass Ihr Geruch ihm oder ihr schon vertraut sein wird später.

 

Abgabe der Welpen ist bei uns ab ca. 9 Wochen, abhängig von der Stabilität des Welpen in körperlicher und seelischer Hinsicht. Sie entwickeln sich nicht alle im selben Tempo die Kleinen, und es gilt einerseits die Phase der Sozialisierung möglichst auch schon im neuen Zuhause zu erleben, aber andererseits keinen Welpen vom Rudel zu trennen, der noch nicht soweit ist. Wann der einzelne Welpe soweit ist entscheiden wir sehr gewissenhaft und bitten darum, dass Sie unserem Urteil vertrauen.

 

Zudem sollten Sie wissen, dass wir außer dem Vorkaufsrecht auch noch ein paar Gesundheitsuntersuchungen im Vertrag stehen haben zu Erbkrankheiten, die unsere Rasse belasten oder belastet haben. Es ist sehr wichtig, dass wir möglichst viele Daten unserer Nachzucht erhalten, um weiter mit unseren Zuchthunden auf das hinarbeiten zu können, was Ihnen am Herzen liegt wenn Sie sich auf einen Hund von uns als KTR-Züchter bewerben:

 

Einen Hund, der nach bestem Wissen und Gewissen gesund gezüchtet worden ist, soweit dies nach dem jetzigen Stand der Forschung möglich ist.

 

Weitere Fragen beantworten wir dann gerne persönlich.

 

Wenn Sie nun noch Lust haben sich mit uns auf die Reise zu machen, freuen wir uns auf Sie!

 

 

 

Rüde 1
Rüde 1

19. Dezember 2017

Text und Video: Anja

 

Am Abend ihres 2. Lebenstages haben die Kleinen gestern alle die 200g überschritten gehabt, die Nabelschnüre sind abgefallen und die kleinen Bäuche kugelrund von Mamas guter Milch. Lisha geht es gut, nur die Züchterin muss auf Zack sein - wenn Lisha Pipi muss muss sie Pipi, nicht gleich nicht irgendwann sondern JETZT. Aber nachdem die Waschmaschine gestern geglüht hat bekommen wir auch das allmählich in den Griff.

Die Kleinen sind total entspannt, wenn man sie auf die Hände nimmt rollen sie sich gemütlich ein und schlafen. So schön!

 

 

 

17. Dezember 2017

Da ist er, der H-Wurf – willkommen im Leben „Little People“

 

 

Text und Fotos: Anja

 

 

Zuerst einmal das Wichtigste: Lisha ist eine Wucht. Dabei hatte sie es gar nicht unbedingt leicht.

 

 

Am Samstag gegen 17 Uhr wollte sie nach draußen – dachte ich. Stattdessen ist sie hochgewandert ins obere Stockwerk, lief direkt ins Welpenzimmer und fing an die Wurfkiste umzuräumen. Ich stellte ihr noch einen Stapel Handtücher zur Verfügung, das fand sie prima. Die Wehen hatten begonnen!

 

 

Damit stand nun das Hebammen-Team fest, denn Gabriele konnte ja wegen der Krankheit der Hunde leider nicht kommen, und der Herr des Hauses zog brummend in den Nachtdienst los. Sehr schade aber nicht zu ändern, er wäre gern dabei gewesen. Also übernahm unsere Tochter Janina beherzt den Part der Zweithebamme und Mihus Frauchen Alina den Support drum herum, wie z.B. Fiona und Mihu zu versorgen. Nun zahlt es sich aus, dass Fiona  auch schon manchmal die Nacht unten bei den beiden verbracht hatte, so hatte sie gar keine Probleme auf dem „Abstellgleis“. Wir nutzten den Abend nebenbei, ihr in den Wehenpausen das lange Deckhaar einzuflechtend, sie trägt nun 8 hochgesteckte Zöpfe, wäre doch schade um die Pracht.

 

 

Eigentlich dachte ich schon, dass in der Nacht die Welpen auf die Welt kommen würden. Stattdessen verbrachte Lisha die ganze Nacht unruhig mit Wehen, wenn sie hecheln musste in meinem Arm, ansonsten an mich geschmiegt in den Wehenpausen. An richtigen Schlaf kaum zu denken, sind wir nur zwei oder dreimal etwas weggedämmert bis zur nächsten Wehe. Um 5:58 Uhr veränderte sich die Wehe und sie machte erste Versuche zu pressen. Also schnell Tochter geweckt, abwechselnd frisch gemacht und das Wärmekistchen bestückt, in das ich während der nächste Welpe geboren wird seine älteren Geschwister packen wollte. Und tatsächlich ging es dann rasch los.

 

 

Um 7:17 Uhr kam Welpchen Nr. 1 zur Welt, ein kleines Mädchen, das auf den ersten Blick aussah wie die Mama, schwarz mit schönem breitem weißem Kragen. Das tat nun wohl doch scheußlich weh und die arme Maus quiekte kräftig auf. Gott sei Dank jedoch nur beim ersten Welpen, alle weiteren kamen nach kurzem Pressen problemlos, eines sogar fast unbemerkt nebenher. Ich war gewarnt! Nr. 2 ist der Kräftigste des Wurfes, ein schwarz-weißer Rüde mit 227 g. Nr. 3 dann ein etwas zarteres Mädchen, eine ganz schwarze kleine Perle. Erstaunlich die kleinen Sonntagskinder, alle noch schön verpackt in ihre Glückshaut ließen sie sich super auspacken, abnabeln, der Mama zeigen und zum Ablecken geben und dann an eine Zitze anlegen für die unglaublich wichtige Vormilch. Rasch füllte sich das Kistchen beim jeweils nächsten Welpen, und nach Nr. 4, insgesamt schon dem 3. Mädchen, war die Box schon zu knapp. Guter Rat musste schnell her, und Janina holte kurzerhand die Schublade der neu gekauften Ikea-Kommode, stattete sie mit Handtüchern und Wärmequelle aus und es konnte weitergehen!

 

 

Keine Minute zu früh, denn nun kamen Schlag auf Schlag die übrigen 3, die 4. Hündin und noch zwei Buben, alle drei in schwarz, weshalb sie nun Halsbändchen tragen. Der letzte Bub musste, schon komplett draußen aber mit kurzer Nabelschnur noch in den Mutterleib reichend, noch warten bis zur nächsten Wehe und die Fruchthülle war daher schon offen, aber das machte er mit Elan wett. Am liebsten wäre er sofort losmarschiert und quietscht unmutig. Aber dann war auch er abgenabelt und an der Zitze. Blieb noch das aufräumen und Lisha säubern, was ich kurzerhand unter der Brause mit lauwarmem Wasser tat. Sie hatte sich wohl auch unwohl gefühlt, denn sie nahm es dankbar an. Und endlich hatte die tolle kleine Mama es geschafft und lag sauber, trocken und selig lächelnd (ja Tibis können das!) mit ihren 7 Kindern in der großen Wurfkiste.

 

 

Und so stehen wir wieder staunend vor dem Wunder der Geburt, unglaublich, dass aus den kleinen Quietscherchen schnell richtige kleine Racker werden und später einmal tolle langhaarige Tibis wie Papa Yeshi und Mama Lisha. Die zukünftigen Besitzer können sich freuen!

 

 

Aber jetzt werden wir die kleine Familie erst einmal 4 Wochen lang ganz allein genießen, solange das Immunsystem fremde Keime noch nicht verkraftet. Es gibt noch viel zu entdecken und zu beobachten, und wir erholen uns erst einmal von den Strapazen.

 

 

Und natürlich kommen hier für alle die es interessiert regelmäßig Bilder, viel Spaß beim Schauen!

 

15. Dezember 2017

Land unter bei den Srinagar-Dandas in Oberursel

 

 

Text und Fotos: Gabi

 

 

Uns hat es böse erwischt. Ich weiß gar nicht wie lange es her ist, dass meine Hunde mit solch hefigem Erbrechen und Durchfall zu kämpfen hatten. Ich glaube da haben Gesar und Indra noch gelebt. Yeshi ist jetzt 4 Jahre alt und außer als Baby hatte er überhaupt noch nie wirkliche Probleme mit derartigen Magen-Darm-Geschichten, sprich Gastro-Enteritis.

 

 

Angefangen haben Bya-ra am Sonntag und Kar-mi am Montag letzter Woche mit Durchfall, der aber dank Diät mit Kartoffelbrei und Möhren schnell wieder verschwunden war. Mitte der Woche fing es bei Milka an, aber auch bei ihr war nach ein oder zwei Tagen alles wieder okay. Der Hammer dann in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Ich wurde wach, als ich Yeshi würgen hörte. Noch dachte ich mir nicht viel dabei. Diese Nacht möchte ich bitte so schnell nicht wiederholen. Yeshi erbrach etwa 2 Stunden lang immer wieder und dabei große Mengen. Mittlerweile hatte ich Schlafen aufgegeben, mich wieder angezogen und stand mit Kleenex bereit. Die ersten verseuchten Hundekissen bearbeitete inzwischen die Waschmaschine. Den Rest noch saubere Körbchen hatte ich schleunigst gerettet und konfisziert. Beim letzten Erbrechen erschrak ich, weil ich beim Anblick der hellroten Farbe wusste, dass es sich hier um frisches Blut handeln musste. Evtl. war durch das ständige Würgen ein Äderchen geplatzt. Mein armer Bub. Er litt. Und das kann er gut. Er braucht sehr viel Liebe und Trost und ist besonders anschmiegsam in seinem Selbstmitleid. Er schaute mich an, als wollte er fragen: „Frauchen, was ist mit mir?“ Zum Glück beruhigte sich das Ganze endlich. Natürlich überlegte ich, ob es angebracht wäre den Tierarzt zu konsultieren. Aber die Zeiten, als unsere Tierärzte auch nachts Notdienst hatten und erreichbar waren, sind leider mittlerweile vorbei. Alternativ hätten wir nach Kalbach oder Hofheim in die Tierklinik fahren können. Beim Mobilen Tier-Notdienst hing ich leider nur ewig in der Warteschleife und wurde musikalisch bedudelt, was meine Nerven nicht unbedingt beruhigte. Yeshi hatte sich hingelegt und war zur Ruhe gekommen. Das ließ immerhin hoffen. Elektrolyte hielt ich bereit, aber er wollte nichts trinken und wahrscheinlich hätte sein Magen das auch noch gar nicht wieder angenommen. Am Morgen ging es ihm besser. Es war ihm auch nichts weiter anzumerken, denn er benahm sich völlig normal, tobte durch den Schnee als hätte es diese schreckliche Nacht nie gegeben. Zur Sicherheit setzte ich ihn auf Null-Diät. Im Laufe des Tages war dann der Darm an der Reihe. Etwas Durchfall! Aber erstmal nicht weiter schlimm. Als ich aber auch hier das Gefühl hatte es könnte Blut dabei sein war der Punkt erreicht, dass ich mir ernsthaft Sorgen machte und nochmal zum Telefon griff. Diesmal erreichte ich den Mobilen Tier-Notdienst sofort. Allerdings mussten wir bis abends um 23.15 Uhr warten bis die Tierärztin hier eintraf, nicht zuletzt dank winterlicher Straßenverhältnisse. Mein Bub wurde gründlich untersucht und natürlich überlegten wir was diesen heftigen Brech-Durchfall ausgelöst haben könnte, auch was die Blutbeimischung bedeuten könnte. Es sprach alles für einen Virus und dafür dass es sich um Ansteckung handeln könnte. Rattengift eher ausgeschlossen. Yeshi ist auch nicht der Typ, der unterwegs etwas aufliest und frisst. Schnee-Gastritis ebenfalls nicht undenkbar, denn er war auf der großen Wiese am Vortag durch den Schnee getobt. Dazu gibt es bei uns sehr viele Wildtiere wie Rehe, Wildschweine, Marder, Füchse, Waschbären usw. Alle kommen bei uns bis an den Gartenzaun. Andere Tiere wie Katzen, Eichhörnchen, Vögel auch in den Garten. Eine Übertragung von Krankheiten durch diese Tiere ist also auch möglich. Man weiß es nicht. Es ging erst einmal darum Yeshi wieder zu stabilisieren. Er bekam eine Infusion - einen richtigen Cocktail – und musste bis heute noch weiter Antibiotika nehmen und außerdem etwas um gleich die Darmflora aufzubauen. Eigentlich war ich froh, dass Antibiotika in seinem Leben bis hier noch so gut wie nie nötig waren. Ich denke, dass die Ernährung durch Barf daran einen großen Anteil hat. Regelmäßig mehrmals pro Woche Pansen und der Hund ist mit guten Bakterien bestens versorgt und eigentlich wenig anfällig für Darmgeschichten. Hier muss es sich um einen Virus handeln. Den Labrador, der bei uns im Haus wohnt, hatte ebenfalls Durchfall. Damit sind Gründe wie verdorbenes Futter schon mal ausgeschlossen. Ich denke es lauert irgendetwas auf den Spazierwegen. Es ist der einzige gemeinsame Nenner. Gestern Morgen wieder etwas Durchfall bei Kar-mi. Aber nur eine einmalige Sache. Heute Nacht fuhr ich erschreckt aus dem Schlaf hoch, weil Bya-ra würgte, und ich befürchtete, dass alles noch einmal von vorne anfängt. Sie spuckte etwas, aber mehr passierte nicht. Nun bleibt abzuwarten, was geschieht wenn die Wirkung von Yeshis Antibiotika nachlässt. Solange nicht klar ist, ob meine Vier die Krankheit überstanden haben, sind wir praktisch „unter Quarantäne“. Das bedeutet, dass ich mich vorerst auch aus Waibstadt fernhalten muss, um nichts zu übertragen und die werdende Mutter und die Welpen, die in absehbarer Zeit geboren werden, nicht zu gefährden. Nichts wäre schlimmer, als wenn Yeshis und Lishas Kindern etwas passiert, weil wir zu unvorsichtig waren.

 

 

Das wird wohl der erste Srinagar-Danda-Wurf, bei dem die „Erstzüchterin“ nicht anwesend sein wird. Außer Lisha verschiebt die Geburt noch etwas bis wir Klarheit haben.

 

 

Ist der Schnee Schuld am Dilemma?

 

 

Es hatte am letzten Wochenende geschneit wie verrückt. Leider ist es nicht kalt genug und der Schnee ist viel zu nass. Heute hat es sofort wieder getaut und was blieb ist Matsch.

 

 

Zwei Fotos vom letzten Wochenende und eines von heute:

 

 

Yeshi im Schnee

 

Der werdenden Mama geht es gut. Aktuelles findet man unter

 

 „H-Wurf“ - „Lishas Trächtigkeitskalender“.

 

 

Der Countdown läuft …