16. Januar 2019

Unser 2ter Besuch bei den von-Almakas-K-chen

 

 

Fotos: Sabines Familie

 

Text: Gabi

 

 

Vorab neue Fotos, die Sabine in Facebook gepostet hat.

 

Yeshis Nachwuchs in Eppelheim:

4 Wochen alt

 

4. Januar 2019

Rückblick 2018 - Das Oberurseler Trio

 

Text: Gabi

 

Fotos: Gabi und div. Fotografen

 

Anja hat so einen tollen ausführlichen Rückblick über ihre Erlebnisse im mittlerweile vergangenen Jahr 2018 ausgearbeitet und war sich vorher glaube ich nicht bewusst wie viele Stunden diese Arbeit in Anspruch nehmen würde. Natürlich will ich mich nicht lumpen lassen und habe mich daher ebenfalls der Herausforderung gestellt und mich in die Arbeit gestürzt. Allein schon der Vollständigkeit halber. Ich glaube ich hatte schon selber den Überblick über die Ereignisse im Vorjahr verloren und sicher habe ich das ein oder andere vergessen. Sorry schon mal im voraus.

 

 

Das Wichtigste überhaupt ist die Gesundheit

 

 

Und da hatten wir wohl im vergangenen Jahr etwas Glück im Unglück. Insbesondere was Milka betrifft. Auf Anhieb fallen mir die Operationen meiner Mädchen ein. Ich glaube wir hatten in den letzten Jahren kaum einen Urlaub ohne dass eine der Damen im OP-Body auf Reisen ging. Dabei hatten mich die Ergebnisse der Untersuchungen meiner süßen Milka schon etwas geschockt und ließen mich einiges nochmal überdenken und dem Krebs den Kampf ansagen. Bya-ra zählt nun mit ihren 15 Jahren – auch wenn sie das nicht hören möchte – schon zu den „alten Hunden“. Sie ist immer noch wuselig und flott unterwegs. Fast wie ihre Mama Indra. Wenn es nicht gerade im Rücken zwickt. Der lange heiße trockene Sommer allerdings hatte ihrem Herz-Kreislauf-System etwas zugesetzt. Der wohlverdiente Urlaub im Herbst in Schweden kam wie gerufen und den Winter lieben unsere Tibeter ohnehin alle. Bya-ra braucht mit ihrer neuen Frisur, ihrem Oma-Sportschnitt, hier und da schon mal den Pullover ihrer Mama, wenn es sehr kühl und windig ist.

 

 

Verluste

 

Leider blieben wir auch von traurigen Ereignissen nicht verschont. Bya-ras Bruder Bhayani und Schweser Luna aus meinem B-Wurf gingen beide im Frühjahr 2018 über die Regenbogenbrücke. Unvergessen und für immer in unseren Herzen sind sie nun wieder mit Papa Gesar und Mama Indra vereint. Im Sommer folgte ihnen Kar-mis Bruder Cha-ru aus meinen C-Wurf. Viel zu früh! Die Zeit vergeht, wir werden älter und die Hunde aus meinen ersten Würfen verlassen uns nach und nach. Die Erinnerungen bleiben und die kann uns keiner nehmen.

 

 

Yeshi, Bräutigam und mehrfacher Papa

Und natürlich sind mir Yeshis Hochzeiten – drei an der Zahl in 2018 – und sein Nachwuchs im Gedächtnis. Zweimal durfte er die Damen der Tibet-Terrier-Zucht „von Almaka“ beglücken. Als wir den ersten Wurf von Ji-ra und Yeshi in Eppelheim besuchten hatte sich auch Charu in meinen Charmeur verliebt und wollte nur noch ihn. Yeshi weiß was Frauen wollen und Charu wusste genau was sie tat. Im November schenkte sie einem Rüden (ein echter Yeshi-Sohn) und vier Hündinnen das Leben. Ein Mädchen für ihr Frauchen Sabine aus Charus letztem Wurf. In den heißen Sommermonaten kamen außerdem fünf weitere bildschöne Welpen von Cha-li und Yeshi in der Pfalz in der Zuchtstätte „Zhannu Dondru“ zur Welt. Summa summarum ist Yeshi jetzt 5 x Papa geworden. Weitere Anfragen existieren derzeit nicht bzw. es waren keine passenden Hündinnen dabei, denn natürlich achte ich auch als Deckrüdenbesitzerin auf Gesundheit, Ahnentafel, Charakter usw. Einmal ist er auf jeden Fall noch Lisha versprochen. Unsere ersten Lisha-und-Yeshi-Kinder, die H-chen, haben uns in diesem Jahr viel Freude bereitet. Auch wenn ich alles nur aus der Ferne beobachten konnte, bin ich doch sehr stolz auf diesen von uns so sorgfältig und von langer Hand geplanten Wurf und bin überglücklich, dass alle solch tolle Familien gefunden haben. Weiter so! Leider habe ich auf Grund unseres strammen Terminkalenders und Zeitdrucks seit der Wurfabnahme und Abgabe nur das Hanneli mehrmals live gesehen.

 

Erinnerungen an die kleinen H-chen:

 

„von-Almaka-J-Wurf“:

 

„Zhannu-Dondru-K-Wurf“

 

„von-Almaka-K-Wurf“

 

Das Hanneli im Februar und Dezember 2018:

 

Meine Prioritäten in 2018 und in Zukunft

 

Ich möchte jetzt gar nicht noch einmal alles aufrollen warum sich unser Leben so verändert hat und die Zucht für mich aktuell nicht mehr an erster Stelle steht. Für mich persönlich lagen die Prioritäten in 2018 nicht mehr bei Ausstellungen, Agility und Welpenaufzucht, sondern was das gesamte Jahr vorwiegend prägte waren die Arbeiten an unserem großen alten Haus zwecks zukünftiger Vermietung und gleichzeitig die Suche nach einem kleinen Häuschen für unsere Rentenzeit. Das ganze gestaltete sich insgesamt doch schwieriger als erwartet und nimmt vermutlich gerade doch eine etwas andere Wendung, auch wenn sie mir nicht gefällt. Den Haushalt von fast 150 Quadratmeter auf 60 schrumpfen zu lassen ist eine Mammutaufgabe und zog bzw. zieht sich weit länger hin als erwartet. Man kann viel, wirklich sehr viel, verschenken, verkaufen, entsorgen. Aber dafür wurden die Dinge ursprünglich nicht angeschafft und vieles möchten wir eigentlich noch verwenden, wenn nur das Platzproblem nicht wäre. Es wäre optimal gewesen die oberen Stockwerke zu renovieren und zu vermieten und sich vorübergehend mit der kleinen Wohnung im Erdgeschoss zu begnügen bis ein Haus gefunden und ein Umzug mit Sack und Pack möglich gewesen wäre. Der Plan ging (bis jetzt) nicht auf. Wir haben uns in Deutschland umgesehen, in Gegenden, die für uns als Wohnort in Frage gekommen wären und von denen wir dachten wir kennen sie ein bisschen und würden uns dort wohl fühlen. Dabei hat sich aber doch vieles als für uns nicht passend entpuppt. Ja, wir hatten es fast gehabt, UNSER HÄUSCHEN. Liebe auf den ersten Blick. Am Ende sprach zuviel dagegen. Ich denke heute oft „Was wäre gewesen wenn …“ Wir wären vermutlich nicht glücklich geworden.  Die Zeit war und ist (noch) nicht reif. Auswandern nach Skandinavien haben wir mittlerweile ebenfalls schweren Herzens ausgeschlossen. Inzwischen haben auch die Schwiegereltern ein Alter erreicht, bei dem wir schauen müssen, dass nicht zu viel Entfernung zwischen ihnen und uns liegt. Deshalb gibt es für uns derzeit nur die Möglichkeit uns in der kleinen Wohnung mit unseren drei Vierbeinern einzuengen, was schon manchmal sehr nervend und chaotisch ist, abzuwarten, viel zu reisen, sich umzuschauen – Vielleicht bleiben wir doch noch irgendwo hängen - oder evtl. doch hier noch ein weiteres Zimmer anzubauen.

 

Urlaub

 

Ganz wichtig waren in 2018 unsere Kurzurlaube am Stettiner Haff, in Schleswig-Holstein an der Schlei und an der Nordseeküste und das Highlight schlechthin im September/Oktober das erste Mal Schweden, weshalb ich von unserem I-Wurf nur noch In-ja bei einem Besuch in Waibstadt nach dem Urlaub kennengelernt habe. Mit Schweden hatte ich mir meinen Kindheitstraum erfüllt und wir haben uns - Wen wundert’s? - in dieses traumhaft schöne Land verliebt. Ausführlicher Reisebericht ist in Arbeit und ich hoffe dass er noch vor dem nächsten Urlaub fertig wird. Schweden hat mich auch gelehrt wie wichtig mir der Wald ist. Seitdem laufen wir hier im Taunus auch wieder weit und viel. Der Herbst mit seinen bunten Farben war in diesem Jahr einfach ein Traum. Ewig hatte ich Sehnsucht nach Meer und Strand, aber scheinbar bin ich mit Wald und Wiesen doch zu sehr verwurzelt. Ohne geht nicht! Mit meinem Buben bin ich seit wir in Schweden waren viel im Wald unterwegs und wir genießen die Natur. Die Kamera nach Möglichkeit immer dabei.

 

Am Stettiner Haff:

 

Zwischen Flensburg und Schlei:

 

Kurzurlaub in Nordfriesland:

 

Schweden im Herbst 2018:

 

Nach unserem Schweden-Urlaub:

 

Wir lernen In-ja kennen

 

"Hallo Onkel!"

 

Im Taunus unterwegs:

Sofern alles gesund und munter bleibt wollen wir auch in den nächsten Jahren so oft wie möglich reisen, vorwiegend in den Norden. Man weiß nie wie lange die Gesundheit noch mitspielt. Nicht nur unsere, sondern auch die der Hunde. Die ersten kleinen lästigen Zipperlein schränken uns bereits ein. Jetzt warten wir erst einmal darauf, dass es richtig Winter wird. Einen Hauch von Schnee hatten wir schon! Schauen wir mal was das neue Jahr für uns an Überraschungen bereithält.

 

Das Highlight zum Schluss:

 

Unser Spaziergang zum Ende des Jahres 2018 in Waibstadt