24. April 2013 - Mittwoch

Der erste Blick am Morgen kurz nach 6 Uhr:

Galloways im ersten Sonnenlicht an der Bucht
Galloways im ersten Sonnenlicht an der Bucht

7 Uhr! Guten Morgen, Sonne!

 

Bereits in der Frühe stand die Sonne schon recht hoch am Himmel und schien direkt in unsere Betten. Keine Vorhänge! Keine Rollos! Und Ostseite! Im Frühling wunderbar so von der Sonne geweckt zu werden. Aber im Sommer???

 

Etwa eine halbe Stunde später übernahm Milka wieder die Wache auf ihrem Aussichtspunkt:

Milka entgeht nichts!
Milka entgeht nichts!

Wer in diesem Häuschen zur richtigen Jahreszeit und bei entsprechend schönem Wetter Urlaub macht – oder wetterfest ist – der findet auf dem Grundstück einen perfekt ausgestatteten Grillplatz, sogar mit Spülbereich:

Es darf gegrillt werden!
Es darf gegrillt werden!

Die Ho-Bucht gehört zum Nationalpark Wattenmeer. Bei Ebbe kommen die Sandbänke zum Vorschein, auf denen sich Unmengen Möwen und andere Vögel tummeln. Mit viel Glück und zur richtigen Zeit vielleicht auch Robben.

 

Fotos, die ich bei Ebbe vom Haus aus geschossen habe:

Ebbe
Ebbe
Die Ho-Bucht bei Ebbe
Die Ho-Bucht bei Ebbe

In der Ho-Bucht, gar nicht weit von uns, liegt eine kleine unbewohnte Insel namens Langli. Wir hatten uns eigentlich vorgenommen den Weg zum Ufer zu suchen, von wo aus man dieses kleine Eiland sehen und fotografieren kann. Betreten darf man es nur außerhalb der Brutzeit – und natürlich nur ohne Hund! Wir folgten dem Wegweiser, standen dann aber an einer Abzweigung mit einem Verbotsschild, aus dem wir nicht schlau wurden und verschoben die Suche nach Langli erst einmal. Später mehr darüber!

 

Stattdessen ging es zur ehemaligen Bootsanlegestelle, die von unserem Haus aus zu sehen war.

Anlegestelle in Ho
Anlegestelle in Ho

Der Blick vom Rastplatz an der Anlegestelle zu unserem Haus (Mitte):

In der Ferne sieht man unser Fischerhäuschen
In der Ferne sieht man unser Fischerhäuschen

Weitere Bilder, die ich dort aufgenommen habe:

Milka on Tour
Milka on Tour
Ebbe
Ebbe

Die weiteren als Galerie:

 

Langli - Zweiter Versuch:

 

Der Weg nach Langli

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So ganz nebenbei aufs Bild gebannt:

 

Froschhochzeit

Und dann sind wir endlich da!

 

Ich möchte Langli erst einmal vorstellen:

 

Langli ist eine heute unbewohnte, nur 80 ha große dänische Insel in der Ho-Bucht unweit der Halbinsel Skallingen. Die höchstem Erhebungen, sind mit 14 Metern die Dünen.

Langli steht, wie das gesamte Areal um Skallingen unter Naturschutz und bietet eine sehr interessante Flora und Fauna. Viele Vogelarten nutzen die Insel als Brutstätte, darunter unter anderem: Möwen, Austernfischer, Säbelschnäbler, Eiderenten und Seeschwalben. Auch Seehunde sind oftmals am Inselstrand zu finden. Zum Schutz der Vögel darf die nur 2 Kilometer lange Insel nur außerhalb der Brutzeit vom 16. Juli bis 15. September betreten werden.

 

Interessierte können die Insel zu Fuss besuchen. Der Weg nach Langli ist nur bei Niedrigwasser über den ca. 3 Kilometer langen Ebbewegen durch das Watt möglich. Der durch Pfähle markierte Wattwanderweg beginnt bei der Ortschaft Ho und ist stark Gezeiten abhängig. Besucher sollten genau die Tidezeiten kennen und ggfs. die geführten Wandertouren in der Hauptsaison nutzen. An einigen Tagen im Jahr werden auch Fahrten mit Naturbussen, (Trecker mit Passagieranhänger) zur Insel angeboten.

 

Uns war es natürlich nicht vergönnt die kleine Vogelinsel zu besuchen, aber einige Fotos vom Ufer aus waren möglich, ohne eigentlich wirklich etwas vom eigentlichen Langli zu sehen:

 

Es handelte sich eher um die vorgelagerten Sandbänke und das Watt.

Das Watt bei Langli
Das Watt bei Langli

Damit möchte ich es belassen und mich dem nächsten Ausflugsziel widmen:

 

Die Kærgård Plantage:

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Indra hatte einen richtig guten Tag erwischt und lief den gesamten Rundwanderweg durch die Eichenwälder tapfer mit. Getragen werden lehnte sie strikt ab. Nur den kleinen Umweg zum Gråmulebjerg haben wir der Oma erspart.

 

Die Laubdünen

 

Die geschützten Laubdünen findet man in der Kærgård und in der Blåbjerg Plantage. Sie sind die letzten Überbleibsel des ursprünglichen Eichengebüschs auf Jütland, bestehend aus über 100 Jahre alten Eichen, die von Flugsand bedeckt sind. Das Gebüsch zeigt sich heute als waldähnliche Zusammensetzung individueller kleiner verkrüppelter Eichen, die gemeinsame Wurzeln haben. In der Kærgård Plantage führt eine markierte Route vom Parkplatz Nørreenge durch die Laubdüne bis nach Gråmulebjerg, der eine etwa 30 Meter hohe Dünenspitze ist.

 

Es war einer der etwas trüberen Tage, so dass es den Fotos ein bisschen an Farbe fehlt. Aber es war trocken, kein Regen, und es war richtig gutes Laufwetter. Besonders für’s Ömchen.

 

Bei den Fotos handelt es sich daher eher um „Wir waren hier“-Fotos mit Erinnerungswert. Ganz besonders für uns, da wir diese Plantage mit den urigen alten Eichen schon so oft besucht haben und es immer wieder interessant ist zu sehen, wie sich alles verändert oder auch, wenn man bedeutende Stellen wieder erkennt.

Kærgård Plantage
Kærgård Plantage

 

Und das sind sie, die berühmten versandeten Eichen, die entlang des Weges stehen, deren bizarre Formen mich vor Jahren schon beeindruckt hatten und mich damals zu Pinsel und Farbe greifen ließen, damals als ich noch Zeit und Muse für Aquarellmalerei hatte:

Versandete Eichen
Versandete Eichen

 

Der Rundweg neigte sich dem Ende zu und wir kamen nun zu einer Stelle, die uns auch noch gut in Erinnerung war, denn der folgende Weg führte uns wie durch eine Art Laubengang – nur zu dieser Jahreszeit eben noch ohne Laub:

Am Ende des langen Weges ein Foto vom Wander-Trio:

 

Und sieht Oma Indra etwa irgendwie geschafft aus? Nein! Sie lächelt freundlich in die Kamera! Sie ist eben die Super-Oma!

Indra, Milka und Bya-ra auf dem Rückweg
Indra, Milka und Bya-ra auf dem Rückweg

Mehr als Galerie:

Was mir selbst aber bei all den Ausflugszielen und Wanderungen fehlte war schlicht und einfach der Strand und das Meer einmal ausgiebig zu genießen und so richtig auszukosten. Deshalb durfte Frauchen, nachdem die Vierbeiner ausgiebig gelaufen und nun müde waren, ganz alleine am Strand von Blåvand Muscheln und Steine suchen gehen und sich so richtig durchpusten und sich den Wind um die Nase wehen lassen. Herrlich!

 

Der Strand von Blåvand (Hvidbjerg Strand) und im Hintergrund kann man auf dem ersten Foto sogar die Halbinsel Skallingen in der Ferne erkennen. Leider auch dort Hundeverbot, weil alles unter Naturschutz steht. Wir hatten in unserem ersten Urlaub in Blåvand – lang lang ist’s her - das große Glück, dass Hunde damals noch auf Skallingen erlaubt waren. Um so mehr schmerzt es heute, dass uns der traumhaft schöne Strand heute verwehrt bleibt.

Hvidbjerg Strand
Hvidbjerg Strand
Hvidbjerg Strand
Hvidbjerg Strand

Nun hatte uns der Regen zum Nachmittag hin doch erwischt, aber nur auf dem Weg zum Supermarkt und nach dem abendlichen Füttern der Hunde beim Gassigang. Und für den nächsten Tag hatte der Wetterbericht schon wieder besseres Wetter gemeldet. So ein bisschen Regen gehört eben auch dazu und ist auch auf eine Art „typisch dänisch“, auch wenn man in Küstennähe doch eher davon verschont bleibt. Wenn es draußen stürmt, dann wird es drinnen so richtig „hyggelig“ (gemütlich).